Diabetes mellitus
 

Der Diabetes mellitus, zu Deutsch "honigsüßer Durchfluss", umgangssprachlich Diabetes oder Zuckerkrankheit bezeichnet eine Gruppe von Stoffwechselkrankheiten. Das Wort selbst beschreibt deren Hauptsymptom, die Ausscheidung von Zucker im Urin.

Zugrunde liegt eine Überzuckerung des Blutes aufgrund eines Insulinmangels oder einer Insulinresistenz (abgeschwächte Wirkung des Insulins).

Insulin vermittelt als Hormon der Bauchspeicheldrüse den Transport von Zuckermolekülen aus dem Blut in das Zellinnere.

Steht das Insulin nicht in ausreichender Menge zur Verfügung oder die Zellen reagieren sehr träge auf das Hormon, verbleiben die aufgenommenen Zuckermoleküle im Blut und der Zuckerspiegel steigt.


Wir unterscheiden hauptsächlich 2 verschiedene Diabetes-Typen:

Diabetes-Typ 1 - Autoimmunerkrankung mit Zerstörung der Insulinproduzierenden Zellen der Bauchspeicheldrüse und Folge des Insulinmangels.
Diabetes Typ 2 - Überzuckerung des Blutes aufgrund der Insulinresistenz der Zellen
infolge von Übergewicht und Bewegungsmangel, sowie genetischen Faktoren.
 
Begleit- und Folgeerkrankungen beim Diabetes:
  • Bluthochdruck
  • Diabetische Retinopathie
  • Neuropathie
  • periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK)
  • Herzinfarkt
  • Diabetische Nephropathie (Niereninsuffizienz)
  • Schlaganfall
  • diabetisches Fußsyndrom
  • Amputation
  • Erblindung

 
 
 
 
 

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